Marktinformationen

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt und wurde bereits vor hunderten von Jahren vielfältig verwendet. Die Hanfpflanze und ihre verschiedenen Bestandteile enthalten diverse Wirkstoffgruppen, von welchen die Cannabinoide die prominentesten darstellen. Innerhalb der Cannabinoide unterscheidet man zwischen ca. 80 verschiedene Inhaltsstoffen. Die zwei bekanntesten dieser Cannabinoide sind Cannabidiol (CBD) sowie Tetrahydrocannabinol (THC).

Die Hanfpflanze

Hanf ist die deutsche Bezeichnung für das lateinische Wort Cannabis. Cannabis und Hanf bedeuten entsprechend dasselbe und bezeichnen im botanischen Zusammenhang entsprechend die Hanfpflanze und ihre Bestandteile. Die Hanfpflanze ist vielseitig einsetzbar und kann beispielsweise zur Gewinnung von Ölen oder zur Herstellung von Textilien, Kosmetik, Lebensmitteln, Verbrauchsmaterialien sowie alternativen Rohstoffen verwendet werden.

Hanfpflanzen, deren wissenschaftliche Bezeichnung je nach Abstammung Cannabis ruderalis, Cannabis sativa oder Cannabis indica lautet, stammen aus der Familie der Hanfgewächse, auch Cannabaceae genannt. Hanfpflanzen sind einjährig, blühen nur einmal und sind zweihäusig. Entsprechend existieren sowohl männliche als auch weiblichen Hanfpflanzen. Für Forschungszwecke stehen in der Wissenschaft vor allem die weiblichen Hanfpflanzen im Vordergrund, wobei aktuell besonders Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD), Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) und Tetrahydrocannabinol (THC) analysiert werden.

Hanfblätter
Hanfblätter können pur oder gemischt mit anderen Kräutern als Tee aufgegossen werden. Mit den Blättern der Hanfpflanze können auch andere Lebensmittel aromatisiert werden. Als Tabakersatz finden Hanfblätter ebenfalls Verwendung geanuso wie für die Extraktion von Cannabinoiden, welche dann in isolierter Form beispielsweise in Kosmetikrezepturen eingearbeitet werden.
Hanfblüten
Der Hanfpflanze und ihren Inhaltsstoffen werden diverse positive Eigenschaften nachgesagt. Die einzelnen Pflanzenbestandteile enthalten neben Cannabinoiden weitere Wirkstoffe wie Terpene, Vitamine, Proteine und Mineralien. So auch die Hanfblüten. Diese sind weibliche, unbefruchtete Blütenstände und können vielseitig verwendet werden. Bei den Hanfblüten handelt es sich um jenen Bestandteil der Hanfpflanze mit der höchsten Wirkstoffkonzentrierung. Aufgrund dieser Eigenschaft werden Hanfblüten in der Pharmazie immer mehr verwendet, z.B. als Rohstoff für Extrakte oder als verwendungsfertiges Präparat. Des Weiteren werden Hanfblüten auch für den Freizeitkonsum verwendet. Auch im Lebensmittelsektor finden Hanfblüten bereits seit längerem Anwendung als Tee oder für die Zugabe von Aromen.
Hanffasern
Hanffasern haben eine gute Reissfestigkeit und Dauerhaftigkeit und eignen sich daher gut für den Einsatz für Seile und Textilien, so wurden sie bereits in der Schifffahrt seit Jahrhunderten eingesetzt. Ein besonders wichtiger Bestandteil ist die sogenannte Bastfaser, welche sich in den Stängeln zwischen dem Holz und der Rinde befindet. Für die Hanffasergewinnung werden in der Regel monözische Hanfsorten bevorzugt, da diese Pflanzen alle denselben Reifeprozess durchlaufen und somit gleichzeitig geerntet werden können. Hanffasern finden auch in der weiteren Bereichen Anwendung, sei dies in der Papierproduktion, im Verpackungssektor, bei Verbrauchsmaterialien oder als Ersatz für Kunststoffe wie Plastik.
Hanfsamen
Auch die Samen der Hanfpflanze stellen einen wichtigen Rohstoff dar, der seit langer Zeit bereits verwendet wird. Neben den Hanfsamen selbst dient auch das in der Regel durch Kaltpressung gewonnene Hanfsamenöl als Grundlage für viele Lebensmittel. Hanfsamen besitzen ein vielseitiges, wertvolles und umfangreiches Nährwertprofil und finden deshalb in der Lebensmittelindustrie für Mensch und Tier immer mehr Verbreitung, beispielsweise als Ersatz für überzüchtete Getreidesorten wie Weizen oder Soja oder als Alternative zu Fleisch. Hanfsamen dienen des Weiteren auch als Ausgangsstoff verschiedenster technischer Produkte, bspw. im Bereich von alternativen Treibstoffen. Für die Samengewinnung werden normalerweise diözische Hanfsorten verwendet, da diese von Natur aus mehr Samen als monözische Genetiken produzieren.
Hanfwurzeln
Die Wurzeln der Hanfpflanze werden seit mehreren tausend Jahren als traditionelle Medizin in verschiedenen Kulturen verwendet. Beispielsweise ist heute bekannt, dass die Hanfwurzel getrocknet und gemahlen wurde, um die Grundlage für eine schmerzreduzierende Salbe zu bilden. Auch heute noch finden Hanfwurzeln Anwendung in naturheilmedizinischen Bereichen. So werden die Wurzeln heute noch in einigen Kulturen zerkleinert, um frischen Saft zu extrahieren oder um einen Sud zu machen.
Geschichte des Hanf

Hanf gilt als die älteste Nutzpflanze der Welt, wird seit Jahrtausenden vielfältig angewendet und hat nachweislich diverse positive Eigenschaften, sowohl in medizinischen als auch in rekreativen und industriellen Bereichen. Trotz dieser Aspekte und der damit stetig wachsenden Nachfrage mangelt es über alle Dialoggruppen hinweg immer noch an Aufklärung und Vertrauen aufgrund des letzten Jahrhunderts, in welchem Hanf als illegales Betäubungsmittel vorverurteilt wurde. Es gibt entsprechend immer noch viele Vorurteile und Unsicherheiten rund um den Umgang mit der Hanfpflanze und ihren Inhaltsstoffen, welche oftmals auf mangelndem oder falschem Wissen basieren. Aus diesen Gründen ist es wichtig, die umfangreiche kulturhistorische Nutzung der Hanfpflanze aufzuzeigen.

Vielfältige kulturhistorische Nutzung
Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. verwendeten buddhistische Mönche Hanfpflanzen zu verschiedensten Ritualen. Auch in anderen Religionen wie der Rastafari-Religion wurde Cannabis seit Jahrhunderten verwendet, beispielweise zur Kommunikation mit göttlichen Mächten. In germanischen Kulturen galt Hanf als Symbol der Fruchtbarkeit. Christopher Kolumbus erreichte Amerika im Jahr 1492 mit Segeln hergestellt aus Hanffasern und einem Frachtraum voller Hanfsamen für Ernährung und Aussaat. Jahrhunderte später eröffnete der spätere US-amerikanische Präsident Benjamin Franklin eine der ersten Hanfpapierfabriken Nordamerikas. Henry Ford baute im Jahr 1941 das sogenannte Hanfauto, welches aus einem mit Harz versetzten Gemisch aus Hanf- und Sojafasern bestand. Bis ins 20 Jahrhundert wurden auch ca. 80% aller Textilien aus Hanf hergestellt. Erst durch das Aufkommen der kostengünstigeren Baumwollgewinnung nahm die Wichtigkeit von Hanf für die Textilindustrie immer mehr ab.
Hintergründe der Prohibition
Die Hanfpflanze und ihre Bestandteile stellten lange Zeit den am meisten und vielfältigsten verwendeten Rohstoffe dar. Doch das Zeitalter der Industrialisierung veränderte alles. Sie erlaubte es in der Textilindustrie, Alternativen zu Hanf wie z.B. Baumwolle und Kunstfasern schneller und kostengünstiger zu produzieren. In der Papierindustrie begann man Hanf durch Zellstoff aus Holz zu ersetzten, da Bäume und Wälder in grösseren Massen als Hanf in der Natur verfügbar waren. Nach Ende der Alkoholprohibition anfangs der 1930er Jahre entschied sich deshalb der US-Amerikaner William Randolph Hearst, Zeitungsverleger, Medienmogul und Investor der Nylonindustrie, eine öffentliche Medienkampagne zu starten, um den Ruf des Rohstoffs Hanf, welcher in Konkurrenz zu den meisten von Hearst’s Geschäftstätigkeiten stand, negativ zu beeinflussen und zu schwächen.
Die von William Randolph Hearst darauf hin finanzierte Medienkampagne wurde von Harry Anslinger gesteuert. Anslinger war ein US-amerikanischer Diplomat mit deutsch-schweizerischen Wurzeln, welcher im Jahr 1929 die Leitung des Ministeriums für Prohibition in Washington/DC übernommen hatte. Er war klarer Gegner von psychoaktiven Substanzen und erklärt öffentlich, dass vor allem Angehörige von Minderheiten durch den Konsum von Substanzen wie Hanf aggressiv und wahnsinnig werden und in diesem Zustand mehr Straftaten begehen würden. Dadurch verbreitete er über die Medien, welche zum Imperium von Hearst gehörten, ein Gefühl der Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung. Er ging sogar so weit, dass er einen Kinofilm namens «Reefer Madness» zur Stärkung seiner Botschaft benutzte, nämlich das der Konsum von Hanf zu Gewaltverbrechen und gesellschaftlichem Verderben führt. Die Kampagne zeigte schlussendlich ihre Wirkung und Hanf würde 1937 durch den Marihuana Tax Act, welcher von Harry Anslinger verfasst wurde, in den USA verboten. Der Ruf von Hanf war da aber auch bereits global so stark negativ beeinflusst worden, dass auch auf internationaler Ebene Konsequenzen folgten, so dass im Jahr 1961 als Folge davon das UN-Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel, welches wiederum von Harry Anslinger mitentworfen wurde, von den UN-Mitgliedstaaten unterzeichnet wurde. Dieses Abkommen erlaubt den Import und Handel mit Hanf explizit nur zu medizinischen oder wissenschaftlichen Zwecken und ist heute noch gültig. Trotz des Verbots durch das Einheitsabkommen haben seit Beginn der 1990er Jahre wieder immer mehr Länder damit begonnen, Hanf aus wirtschaftlichen Gründen für den Anbau wieder zu erlauben. Seit anfangs der 2010er Jahre erfolgt nun eine Liberalisierungswelle ausgehend von Nordamerika und Europa, welche dazu führen, dass seit einigen Jahren in vielen Ländern legale Hanfprodukte verkauft werden dürfen, wobei vor allem das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) bis anhin im Vordergrund steht.
Globale Liberalisierungstendenzen
Gemäss der World Health Organization WHO ist der Wirkstoff Cannabidiol CBD nicht suchtfördernd und bringt beim Konsum keine Abhängigkeit mit sich, wodurch auch kein Missbrauchspotenzial besteht. Solange der Tetrahydrocannabinol (THC)-Gehalt bei einem Produkt mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen unter einem Prozent liegt, fällt dieses Produkt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, da bei diesem Gehalt keine psychoaktive Wirkung eintreten kann. In der Schweiz dürfen deshalb seit dem Jahr 2016 solche Produkte verkauft werden, sofern sie die für die jeweilige Produktekategorie relevanten weiteren Gesetzgebungen erfüllen. Mittlerweile mehren sich in den verschiedensten Regionen der Welt die Stimmen aus allen politischen Lagern, die eine Liberalisierung im Umgang mit der Hanfpflanze und ihren Inhaltsstoffen fordern, was sich auch in den vielen Ländern widerspiegelt, die derzeit eine Überarbeitung ihrer Gesetze prüfen. Themen, die in diesem Zusammenhang auf politischer Ebene diskutiert werden, sind unter anderem die Gesundheitsförderung, der Jugendschutz, die Suchtprävention, die Aufklärung oder auch technische Aspekte wie die regulatorische Differenzierung zwischen medizinischen und rekreativen Produkten.
Umfeldanalyse

Der legale Markt für Produkte mit hanfpflanzlichen Inhaltstoffen ist ein sehr junger und dynamischer Markt. Die SWISS Gate AG analysiert deshalb ihr Umfeld kontinuierlich, hält ihre Beobachtung in einer PESTEL-Analyse fest und passt das unternehmerische Denken und Handeln vorausschauend den sich ändernden Marktumständen an.

Jede einzelne Umweltsphäre muss detailliert analysiert und kontinuierlich überwacht werden. In der heutigen sich schnell wandelnden Gesellschaft, die von Vorschriften, individuellen Bedürfnissen und sich stetig ändernden Anforderungen geprägt ist, ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen zu sein und Nachhaltigkeit als integrierten Bestandteil des eigenen Unternehmen zu sehen, um langfristig erfolgreich zu sein.

Politisches Umfeld

Komplexes Konstrukt

Der Markt für die Produktion und den Vertrieb von Produkten mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen befindet sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene in einem hochkomplexen politischen Umfeld. Aufgrund der jahrzehntelangen Vergangenheit als verbotenes Betäubungsmittel wird Cannabis immer noch vielfach stigmatisiert.

Die Meinungen zum Thema Hanf reichen in den politischen Lagern von Befürwortern über neutrale Haltungen bis hin zu Gegnern der Liberalisierung. Entsprechend gibt es viele unterschiedliche Interessen und Hintergründe zu berücksichtigen.

Darüber hinaus spielen Aspekte wie internationale Abkommen und wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Ländern eine große Rolle, die stets im Auge behalten werden müssen.

Stigmas gegenüber Hanf

Aufgrund seiner jahrzehntelangen Vergangenheit als verbotenes Betäubungsmittel ist Hanf immer noch oft stigmatisiert. Es ist noch viel Aufklärung und Beratung notwendig, um den Wissensstand auf den verschiedenen politischen Ebenen auf eine einheitliche Basis zu bringen.

Viele der Stigmas gegenüber Hanf beruhen auf Vorurteilen und Unsicherheiten, die auf mangelndes Wissen zurückzuführen sind.

Relevante Themen

Mittlerweile sind aus verschiedenen politischen Lagern immer mehr Stimmen zu hören, die eine Liberalisierung im Umgang mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen fordern.

Themenbereiche, die politisch hierbei vielfach diskutiert werden, sind bspw. der Jugendschutz, die Suchtprävention, die Aufklärung oder zulassungstechnische Aspekte wie die Unterscheidung von medizinischen Produkten und Genussmitteln.

Ökonomisches Umfeld

Wachstum & steigende Nachfrage

Aus wirtschaftlicher Sicht bietet der Hanfmarkt ein enormes Wachstumspotenzial und ist in den letzten Jahren nachweislich stark gewachsen. International gesehen ist der Markt noch sehr jung und die Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren als attraktiver Standortpartner positionieren können.

Produkte Schweizer Herkunft geniessen eine grosse Nachfrage und Akzeptanz auf dem internationalen Markt. Generell steigt die Nachfrage nach Produkten mit hanfbasierten Inhaltsstoffen über alle Anspruchsgruppen hinweg, sowohl im medizinischen als auch im Freizeit- und Industriebereich.

Das Wachstum von verschiedenen Genussmittelmärkte wie Kosmetik, Ernährung sowie Nahrungsergänzung hält seit einige Jahren an. Bedingt durch die Corona-Krise hat global gesehen das E-Commerce Geschäft ein grosses Wachstum erlebt, welches nun allerdings bereits wieder abzunehmen scheint. Parallel dazu sind innovative Pop-Up Konzepte immer mehr auf dem Vormarsch.

Vielfältige Anwendungen & Vorteile

Die Hanfpflanze und ihre Inhaltsstoffe können auf vielfältige Weise genutzt werden und werden heute in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt.

Bestandteile der Hanfpflanze werden heute für Konsumgüter wie Kosmetika und Lebensmittel oder als Arzneimittel verwendet, aber auch für andere Bereiche wie Kunststoff- und Papierersatzstoffe, alternative Kraftstoffe, CO2-Reduzierung, Bau- und Automobilindustrie.

Dadurch wird der wirtschaftliche Nutzen der Hanfpflanze stetig erweitert. Daher hat Hanf das Potenzial, eine der wichtigsten Ressourcen für die nächsten Jahrzehnte zu werden.

Unterstützende Trends

Ökonomische Themen wie Regionalität, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit haben enorm an Bedeutung gewonnen.

Darüber hinaus wird das Bewusstsein für Gesundheitsförderung & Prävention auch in wirtschaftlicher Hinsicht größer, da langfristig die verfügbaren Mittel gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen durch einen bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen effizienter genutzt werden können.

Konsumierende achten vermehrt wieder auf die Förderung des eigenen Wohlbefindens und greifen dafür immer mehr auf natürliche Inhaltsstoffe und Produkte zurück. E-Commerce wird langfristig einer der wichtigsten Vertriebskanäle bleiben, auch wenn der stationäre Handel nun wieder an Bedeutung gewinnt.

Soziales Umfeld

Vorurteile & Unsicherheiten

Die Hanfpflanze und ihre Inhaltsstoffe sind im gesellschaftlichen Kontext mit verschiedenen Vorurteilen und Unsicherheiten behaftet, was auf mangelnde Aufklärung und fehlendes Wissen bei den verschiedenen beteiligten Dialoggruppen zurückzuführen ist.

Das jahrzehntelange Verbot von Hanf in verschiedenen Bereichen hat zu Stigmata gegenüber der Hanfpflanze geführt, die heute eine Vielzahl von Aufklärungs- und Beratungsmaßnahmen erforderlich machen, um die mentalen gesellschaftlichen Barrieren abzubauen und die positiven Vorteile von Hanf in den Vordergrund zu rücken.

Nichtsdestotrotz trifft Hanf auf eine grosse Awareness in der Öffentlichkeit, welche zusätzlich dadurch gefördert wird, dass Naturprodukte allgemein eine grosse Nachfrage erleben. Weiter gesellschaftlichen Trends wie faktenbasiertes Wissen, Nachhaltigkeit, Individualisierung und Rückverfolgbarkeit haben zudem einen grossen Einfluss auf die erfolgreiche Positionierung von Produkten mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen.

Stärkeres Bewusstsein für Gesundheit

Aufgrund der COVID-19-Pandemie haben die Themen rund um den Schutz und die Förderung der persönlichen Gesundheit weltweit enorme Aufmerksamkeit erlangt. Auch der Bedarf an natürlichen, nachhaltigen Alternativen in verschiedenen Bereichen hat zugenommen.

Diese Aspekte fördern das öffentliche Bewusstsein für Hanf und seine Inhaltsstoffe, da mittlerweile vielfältige positive Einflüsse von Hanf auf unsere Gesundheit und Umwelt inzwischen bekannt sind und wissenschaftlich weiter erforscht werden, während die sozialen Fragen in Bezug auf Themen wie Gleichberechtigung in der Öffentlichkeit immer stärker wahrgenommen und diskutiert werden.

Nachhaltiges Denken & Handeln

Weitere gesellschaftliche Trends wie faktenbasiertes Wissen, Nachhaltigkeit, Individualisierung, Regionalität und Rückverfolgbarkeit haben ebenfalls einen großen Einfluss auf das Sozialverhalten.

Zudem steigt die Komfortbedürfnis der verschiedenen Anspruchsgruppen weiter an, wobei es für sie wichtig ist, dass die für sie relevanten Informationen jederzeit und überall abrufbar sind, wobei sich das persönliche und unternehmerische sowie staatliche Denken und Handeln immer mehr am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren wird.

Aufgrund der aktuellen politischen sowie wirtschaftlichen Situation ist das Thema der sozialen Sicherheit wieder verstärkter in den Fokus der Gesellschaft gerückt.

Technologisches Umfeld

Hohe Erwartungen & Anforderungen

Technologische Aspekte haben entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Cannabis-Markt eine tragende Rolle.

Vom Anbau der Rohstoffe über die gezielte Extraktion von einzelnen Inhaltsstoffen bis hin zum Vertrieb über diverse Kanäle - sämtlliche Prozessschritte benötigen aus Qualiätssicherungs- sowie Compliance-Gründen eine funktionierende technische Infrastruktur, welche es erlaubt, Produkte auf höchstem Qualitätsstandard herzustellen und diese den Menschen sicher und einfach zur Verfügung zu stellen.

Datenschutz & Cybersicherheit

Im Bereich der virtuellen Kriminalität ist ein enormer Anstieg zu verzeichnen.

Aus diesem Grund werden die Anforderungen an den Schutz von Daten und Systemen immer strenger und umfangreicher, sowohl im gesellschaftlichen und unternehmerischen als auch im wirtschaftlichen und staatlichen Kontext.

Hierfür gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Tools und Anwendungen, die in diesen Bereichen Abhilfe schaffen können.

Darüber hinaus gibt es immer mehr spezialisierte Unternehmen, die breit gefächerte Dienstleistungen im Bereich der Technologie anbieten.

Verfügbarkeit von Informationen

Die steigende Anzahl von zur Datenanalyse verwendbaren Tools und Anwendungen ermöglicht es, immer mehr Daten zu erheben und zu sammeln.

Daher ist es wichtig, dass ein Unternehmen genau definiert, welche Daten zu welchen Zwecken erhoben werden, wie und wo sie gespeichert werden und vor allem, wie diese Informationen ausgewertet werden sollen, um in der Datenflut nicht den Überblick zu verlieren.

Ein klares, strukturiertes und effizientes Vorgehen ist daher unerlässlich, wenn es darum geht, Informationen zu gewinnen und zu nutzen, um das eigene Denken und Handeln anzupassen.

Ökologisches Umfeld

Breites Spektrum an relevanten Themen

Es gibt einige ökologische Aspekte, welche die Tätigkeiten der SWISS Gate AG beeinflussen.

Die soziale unternehmerische Verantwortung muss zwingend wahrgenommen werden, weshalb ein aktives Engagement in Bereichen wie Naturschutz, Gleichberechtigung oder nachhaltiges Wirtschaften für Markteilnehmer im internationalen Markt unerlässlich ist. Es ist wichtig, dass alle Inhaltsstoffe aus konfliktfreien Gebieten stammen und soweit möglich aus organischen Bio-Produktionen stammen.

Produkte aus hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen bieten hier eine interessante Diversifizierungsmöglichkeit, da verschiedene Bestandteile auch als Ersatzgüter für verschwenderische oder ungesunde Ressourcen dienen können, so bspw. in der Ernährung und Körperpflege oder auch im Bau oder in der Textilindustrie.

Schutz von Pflanzen & Tieren

In den letzten Jahrzehnten ist die Natur mehr denn je von negativen Einflüssen betroffen, die auf menschliches Verhalten zurückzuführen sind.

Für die Zukunft ist es unerlässlich, dass die Menschheit einen bewussteren Umgang mit Pflanzen und Tieren findet und damit die natürliche Harmonie zwischen allen Lebewesen und der Natur wiederherstellt.

Die internationalen Bemühungen legen daher den Fokus nun wieder stärker auf den Schutz und die Erhaltung bereits bedrohter Arten, sowie auf die präventive Aufklärung und Information der Menschen zur Förderung eines umweltbewussten Verhaltens.

CO2-Neutralität & Food-Wasting

Ein weiteres wichtiges Thema ist die CO2-Neutralität. Die meisten CO2-Emissionen stammen heute noch aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe.

In geringerem Masse sind auch industrielle Prozesse wie die Herstellung von Zement und anderen Baumaterialien verantwortlich. Auch die Landwirtschaft spielt eine große Rolle bei der Freisetzung von klimaschädlichen Gasen, zum Beispiel bei der Massenproduktion von tierischen Lebensmitteln wie Rindfleisch.

Daher werden in diesen Bereichen nun verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Ausstoß und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das Weltklima langfristig reduzieren zu können.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Knappheit von Ressourcen, die die Grundbedürfnisse der Menschheit decken, wie Nahrung und Wasser.

Langfristig besteht daher die Gefahr einer zunehmenden globalen Ungleichheit bei der Verteilung lebenswichtiger Ressourcen, die zu humanitären Katastrophen führen wird, wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Daher ist die Verschwendung von Lebensmitteln ein ethisches Problem, das aus ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen umgehend angegangen werden muss.

Gesetzliches Umfeld

Internationale Abkommen

Wenn es um die internationale Regulierung von Hanf geht, ist das Einheitsübereinkommen der Vereinten Nationen (UN) über Betäubungsmittel im Grunde der Leitfaden.

Dieses Abkommen wurde 1961 als völkerrechtlicher Vertrag mit dem Ziel geschaffen, die Verfügbarkeit bestimmter Substanzen einzuschränken. Als völkerrechtlicher Vertrag bindet das Einheitsübereinkommen mehr als 180 Staaten auf völkerrechtlicher Grundlage und beeinflusst zum Teil direkt nationale Betäubungsmittelgesetze.

Der Vertrag wird laufend angepasst, bleibt aber oft hinter den sich schneller ändernden Vorschriften der einzelnen Länder zurück und gilt daher in bestimmten Bereichen als veraltet.

Liberalisierung & Legalisierung

Aufgrund der mangelnden Aktualität des internationalen Abkommens sowie unter dem Aspekt des Schutzes der Gesundheit der eigenen Bevölkerung, insbesondere der Jugend, haben in den letzten Jahren immer mehr UN-Mitgliedsstaaten begonnen, ihre Gesetzgebung bezüglich Hanf und dessen Inhaltsstoffe anzupassen.

Die bestehenden Gesetze beziehen sich oft auf die Hanfpflanze als Ganzes und nicht auf einzelnen Inhaltsstoffe. Dieser veralteten Sichtweise soll mit neuen, liberaleren Gesetzgebungen begegnet werden, mit dem Ziel, den bestehenden illegalen Markt auszutrocknen und zu verdrängen.

Allgemein relevante Gesetzgebungen

Neben den hanfbezogenen Regelungen gibt es viele weitere Gesetzgebungen, die heutzutage relevant sind.

So sind zum Beispiel die Gesetzgebung im Bereich des Arzneimittelrechts, des Lebensmittelrechts, des Kosmetikrechts, des Wettbewerbsrechts, des Handelsrechts, des Steuerrechts und des Energierechts von großer Bedeutung, um nur einige der betroffenen Rechtsgebiete zu nennen.

Weitere Themenbereiche sind z.B. das Agrarrecht, das Gesundheitsrecht, das Informationsrecht und das Verkehrsrecht, die im Zusammenhang mit dem Hanf Anwendung finden.

Marktsegmentierung
Arznei- & Heilmittel
Unter Cannabisarzneimittel versteht man die Gesamtheit der verwendeten Cannabisprodukte inklusive Blüten, unabhängig von der rechtlichen Einstufung. In der Regel enthalten diese Produkte mehr als 1% THC. In der Medizin findet Cannabis hauptsächlich bei chronischen Leiden wie durch Krebs verursachten Schmerzen, Krampfanfällen, Spasmen sowie bei Unwohlsein oder zur Förderung des Appetits bei Chemotherapien Anwendung.

Das Interesse an Arzneimitteln mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen steigt kontinuierlich an, wobei die Forschung bezüglich der Wirksamkeit bei medizinischen Anwendungen noch sehr jung und dadurch ungenügend belegt ist. Es existieren viele Berichte von Erfahrungen, jedoch oftmals noch keine klinischen Studien.

Im Jahr 2019 stellte das Bundesamt für Gesundheit BAG in der Schweiz fast 3000 Ausnahmebewilligungen für Cannabisarzneimittel aus. Im Juni 2020 verabschiedete der Bundesrat zudem eine Empfehlung an das Parlament, in der empfohlen wird, den medizinischen Zugang zu Cannabis mit einem THC-Gehalt von über einem Prozent zu erleichtern. Zu diesem Zweck sollen die entsprechenden Gesetzgebungen so geändert werden, dass für die Abgabe von medizinischem Cannabis keine Sonderbewilligung des Bundesamtes für Gesundheit BAG mehr benötigt wird und die Verantwortung bei Behandlungen mit medizinischem Cannabis bei der Ärzteschaft liegt. Die entsprechende Gesetzesänderung trat per August 2022 in Kraft, wodurch das Verbot von Cannabis zu medizinischen Zwecken aufgehoben wurde.

Durch die Gesetzesänderung wurde der Anbau, die Verarbeitung, die Herstellung und der Handel von Cannabis zu medizinischen Zwecken dem Bewilligungs- und Kontrollsystem des Schweizerischen Heilmittelinstituts swissmedic. Seither können Ärzt*innen Cannabisarzneimittel verschreiben (z.B. sogenannte «Magistralrezepturen», also Heilmittel, welche auf ärztliches Rezept hin durch eine Apotheke hergestellt werden). Als Arzneimittel ist Sativex nach wie vor das einzige cannabishaltige Arzneimittel, das heilmittelrechtlich in der Schweiz zugelassen ist und von direkt Ärzt*innen abgegeben werden darf.

Cannabisarzneimittel werden derzeit nur in Ausnahmefällen durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet. Die vorliegende Evidenz zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ist für eine generelle Vergütung derzeit jedoch ungenügend.
Genussmittel
Seit einigen Jahren dürfen in verschiedenen Ländern Produkte mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen, deren Tetrahydrocannabinol (THC)-Gehalt unter einem bestimmten Grenzwert liegt, als Genussmittel vertrieben werden.

Der Cannabidiol (CBD)-Gehalt eines Produktes unterliegt dabei in der Regel keinen gesetzlichen Einschränkungen. Das auf dem Markt angebotene Produktesortiment erstreckt sich von Lifestyle-Produkten wie CBD Blüten, CBD Hasch sowie CBD Pollen und CBD Ölen für Menschen sowie Tieren bis hin zu Zubehörsartikel.

Alle Produkte unterliegen klaren rechtlichen Regulationen, welche je nach geografischem Markt variieren können.
Lebensmittel
Im Bereich der Lebensmittel stehen vor allem die Hanfsamen und Hanfblätter im Vordergrund. Um Lebensmittel mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen in Verkehr bringen oder diese als Lebensmittelzutat verwenden zu können, muss jeweils geprüft werden, ob diese Lebensmittel als neuartige Lebensmittel gelten.

Dies ist dann der Fall, wenn sich nicht nachweisen lässt, dass das Lebensmittel bereits vor dem 15. Mai 1997 in der Schweiz oder in der EU in nennenswertem Umfang konsumiert wurde.

Der maximal erlaubte THC-Gehalt in einem Lebensmittel wird in der Schweiz in der Kontaminantenverordnung (VHK) Höchstgehalte festgelegt und darf nicht überschritten werden.

Lebensmittel, die Cannabinoide wie CBD, CBG, CBN, etc. enthalten, sind im Novel Food Catalogue der Europäischen Kommission hingegen als neuartige Lebensmittel aufgeführt, da die Verwendung als Lebensmittel vor dem 15. Mai 1997 nicht nachweisbar ist. Sie können in der Schweiz nur mit einer Bewilligung durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) oder einer Zulassung durch die Europäische Kommission in Verkehr gebracht werden.

Folgende Erzeugnisse aus Hanfsamen gelten nicht als neuartige Lebensmittel und können somit als Zutat für Lebensmittel verwendet werden: Hanfsamen, Hanfsamenöl, Hanfsamenmehl & entfettete Hanfsamen.

Für diese Produkte konnte in der EU nachgewiesen werden, dass sie bereits vor dem 15. Mai 1997 als Lebensmittel verwendet wurden. Sie sind somit nicht bewilligungspflichtig.

Kräutertee aus Blättern der Hanfpflanze gilt grundsätzlich in der Schweiz nicht als neuartiges Lebensmittel. Wer hingegen aus den Blüten gewonnenen Kräutertee herstellen, importieren oder in Verkehr bringen möchte, muss den Nachweis erbringen, dass dieser Kräutertee bereits vor dem 15. Mai 1997 in nennenswerten Mengen als Lebensmittel konsumiert wurde und daher nicht als neuartiges Lebensmittel einzustufen ist.

Kräutertee aus Hanfblättern kann zum Aromatisieren von Lebensmitteln ohne Bewilligung eingesetzt werden. Grundvoraussetzung ist, dass der Kräutertee als wässriger Aufguss und in keiner anderen Form (z.B. konzentriert oder als Sirup) verwendet wird.

Bei der Verwendung von Hanfblättern ist die Neuartigkeit des Lebensmittels immer zu prüfen, da nur eine Verwendung als Kräutertee bekannt ist. Zudem dürfen Produkte mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen nicht unter die Heilmittelgesetzgebung (HMG) fallen, wenn sie als Lebensmittel zugelassen werden sollen.
Wellness & Kosmetik
Kosmetikprodukte mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen, insbesondere CBD, finden in den Bereichen Körper-, Haut- & Haarpflege immer mehr Akzeptanz. Das Angebot reicht von diversen Cremen über flüssige Pflegemittel und Badekugeln sowie Badesalze bis hin zu Shampoo, Conditioner, Duschgel.

In Kosmetikprodukte darf nur CBD verwendet werden, das aus Hanfblättern gewonnen oder synthetisch hergestellt werden. CBD, welches aus Hanfblüten gewonnen wird, darf nicht in CBD Kosmetikprodukten verwendet werden.

Allgemein muss ein kosmetisches Produkt per Definition sicher sein. Die Unbedenklichkeit der einzelnen Inhaltsstoffe muss in einem Sicherheitsbericht belegt werden. Ausserdem sind Hinweise irgendwelcher Art auf krankheitsheilende, -lindernde oder -verhütende Wirkungen von Kosmetika (z.B. medizinische oder therapeutische Eigenschaften) verboten.
Industrie- & Rohstoff
Hanf ist als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen Zucht und vollständigen Nutzbarkeit beliebt. Es werden keinerlei Herbizide benötigt, weil die Pflanzen bereits nach wenigen Tagen den Boden vollständig beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Außerdem ist er äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht.

Hanf produziert mehr Biomasse als jede andere heimische Nutzpflanze, absorbiert überdurchschnittlich viel CO2 pro Hektar im Anbau und benötigt für die Zucht wenig Wasser. Zudem Hanf äußerst vielseitig einsetzbar und wird wegen seiner hohen Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz geschätzt.

Hanf wird entsprechend als vielfältiger Industrie- & Rohstoff in diversen Branchen angewendet. So werden Biomasse und Fasern für die Produktion von Textilien und Papier sowie Verbrauchs- & Verpackungsmaterial sowie in der Autoindustrie verwendet.
Illegale Betäubungsmittel
Cannabisprodukte, die einen THC-Gehalt von über einem Prozent aufweisen und nicht zu medizinischen Zwecken durch Behörden bewilligt sind, sind in der Schweiz für die Produktion, den Konsum sowie den Vertrieb verboten.

Am 31. März 2021 hat der Bundesrat die Verordnung über Pilotversuche zur kontrollierten Abgabe von nicht-medizinischem Cannabis mit einem THC-Gehalt von über einem Prozent verabschiedet.

«Diese Studien sollen die Kenntnisse zu den Vor- und Nachteilen eines kontrollierten Zugangs zu Cannabis erweitern», teilt der Bundesrat in seiner Medienmitteilung vom 31. März 2021 mit (Schweizerische Eidgenossenschaft - Der Bundesrat, 2021). Die Resultate der Pilotversuche sollen nach deren Auswertung als wissenschaftliche Basis für weitere politische Regulierung bezüglich Cannabis dienen.

Ab dem 15. Mai 2021 können Gesuche für die Durchführung eines Pilotversuches eingereicht werden. Hierzu teilt das Bundesamt für Gesundheit folgendes mit: »Pilotversuche können von privaten oder öffentlichen Organisationen wie etwa Universitäten, Gemeinden, Kantonen, Forschungsinstituten, Verbänden, Stiftungen usw. durchgeführt werden. An jedem Pilotversuch ist ein anerkanntes Forschungsinstitut zu beteiligen.

Zur Durchführung eines Pilotversuchs ist eine Bewilligung des BAG erforderlich. Die Kantons- und Gemeindebehörden sind vor Einreichung des Antrags zu kontaktieren, um die Aspekte im Zusammenhang mit dem Schutz der öffentlichen Ordnung, der Sicherheit und des Jugendschutzes zu klären. Die vorgesehenen Verkaufsstellen sind von den zuständigen Gemeindebehörden zu genehmigen.» Die ersten Resultate der Pilotversuche erwartet das Bundesamt für Gesundheit BAG ab dem Jahr 2024.
Marktkennzahlen
Marktvolumen
Im Jahr 2022 betrug das Marktvolumen des internationalen Cannabis Marktes rund USD 25 Milliarden.
Marktpotenzial
Das Marktpotenzial des internationalen Cannabis Marktes wird per Jahr 2025 auf rund USD 47 Milliarden geschätzt, was fast eine Verdopplung zum aktuellen Marktvolumen darstellt.
Bekanntheitsgrad
Bei Umfragen geben 74% aller Teilnehmenden an, bereits einmal von Produkten mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen gehört zu haben.
Verwendungsrate
26% aller Konsumenten verwenden Produkte mit hanfpflanzlichen Inhaltsstoffen mindestens einmal am Tag.

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